Über Kaffee, Koks und Kalorienzähler: Wo fängt Selbstoptimierung an und wo hört sie auf? Ein Plädoyer für mehr Balance

Heutzutage reicht es in der Gesellschaft nicht mehr aus, einfach „nur“ gut zu sein. Mit kleinen Armbändern, die neben der Zeit auch Schritte und Kalorien zählen, sind wir mittlerweile vertraut. Auch werden diese Armbanduhren dafür genutzt, um sich digital selbst zu vermessen, von Puls bis EKG und vielen weiteren Funktionen. Besonders spannend wird es, wenn bei zu viel Stress eine Erinnerung erscheint, die einen an das Atmen erinnert (Tief ein-… und ausatmen…). „Quantified-Self“ lautet das entsprechende Schlagwort. Leistungsorientierung führt auch nicht allzu selten dazu, dass man versucht, sich am Morgen mit Kaffee zunächst einmal selbst wach zu bekommen, um dann – natürlich, wie sollte es auch anders sein – besser und länger zu arbeiten. Bei kleinen Kindern führt ein Schluck Kaffee selten zu dem Genuss, den die meisten Erwachsenen aus der bitteren und koffeinhaltigen Extraktion einer Bohne haben. Womöglich haben wir Älteren uns das über Jahre antrainiert, dass wir mit diesem Geschmack Leistungsfähigkeit, erhöhte Aufmerksamkeit und Erfolg assoziieren – vielleicht liegt es aber auch an den psychoaktiven Wirkstoffen und hängt damit zusammen.


Gehirndoping als Ausweg aus der Hilflosigkeit!?
Gehirndoping, also die Einnahme verschreibungspflichtiger psychoaktiver Substanzen zur Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit ohne Indikation, hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verbreitet. Auch wenn die Zahl derjenigen, die auf Gehirndoping zurückgreifen, mit (laut Expertenmeinung) 12 Prozent relativ gering ist, sind die Beweggründe umso alarmierender: Der erhöhte Leistungsdruck, anhaltende Misserfolge oder schlichtweg zunehmender Stress führen oftmals zur Einnahme psychoaktiver Substanzen. Ritalin, dessen Wirkstoff Methylphenidat dem Koks chemisch stark ähnelt, ist beispielsweise so eine Substanz, deren Konsum in den letzten Jahrzehnten rasant anstieg. Hauptmotiv ist dabei nicht, sich durch Gehirndoping einen Leistungsvorteil zu verschaffen, sondern vielmehr, um den größer werdenden Belastungen auf der Arbeit standzuhalten – als letzter Ausweg aus der Hilflosigkeit. Die gesundheitlichen Folgen können allerdings gravierend sein. Neben dem hohen Suchtpotential dieser Substanzen, haben sie nicht unerhebliche Risiken auf den Neurotransmitter-Haushalt, die psychische Erkrankungen wie Manien oder Psychosen auslösen. Auch ist die Gefahr sehr groß, dass illegal erworbene Substanzen nicht den höchsten Qualitäts- und Reinheitsansprüchen gerecht werden.


Balance lautet das Erfolgsrezept
Das ständige Streben nach Maximierung hat auch seine Grenzen. Es muss nicht immer schneller, weiter, höher sein – wer den Berggipfel erklommen hat und ganz oben steht, steigt auch erst einmal wieder ab, um den nächsten zu besteigen. Und auch das Gehirn wird nicht größere Erfolge und mehr Leistung erbringen, wenn es ständig hochkonzentriert arbeiten muss und durch Doping stärker beansprucht wird – also nur Gehirnwellen im Beta- und Gamma-Modus produziert. Die Anekdote von Archimedes und seinem bahnbrechenden Heureka-Moment verdeutlicht uns, was die Neurowissenschaften mittlerweile sehr gut erforscht haben. Kreative Ideen und erfolgreiche Innovationen entstehen nicht unter Druck und Anspannung, sondern in einem Wechselspiel aus Konzentration und entspanntem Wachzustand. Bekanntes Wissen kann so abgerufen und auf neue Probleme angewandt werden. Genau diese Balance stellen Mentalsysteme der brainLight GmbH her. Aufeinander abgestimmte Licht- und Tonfrequenzen stimulieren das Gehirn in verschiedenen Zuständen und regen das Gehirn an, eigene Frequenzen zu produzieren und sich zu fokussieren und zu entspannen. Die brainLight-Entspannungssysteme ermöglichen somit eine nachhaltige Lösung, durch eine gezielte Entspannung in stressigen Situationen die Konzentration zu steigern und die Aufmerksamkeit zu erhöhen. Dies geschieht auf natürliche Art und Weise, indem die Fähigkeiten des menschlichen Gehirns angesprochen und bereits bestehende Ressourcen effizient abgerufen werden.

Den Beitrag hat dankenswerter Weise brainLights Leiter Business Development, Dr. Argang Ghadiri erstellt.

Anmerkungen:
Wie funktionieren die brainLight-Systeme? https://www.brainlight.de/service/faqs.html

Hier der Link zu den Rauchfrei-mit-brainLight-Programmen: https://www.brainlight.de/produkte/bl-synchros/zusaetzliche-programmbloecke-synchro-pro/rauchfrei-brainlight.html

Link zu Life-in-Balance-Programmen: https://www.brainlight.de/produkte/bl-synchros/zusaetzliche-programmbloecke-synchro-pro/anleitungen-achtsamkeit.html

Veröffentlicht von

Jost Sagasser M.A.

"Das Empfinden von Glück ist ein großer Wunsch vieler Menschen. brainLight-Systeme können hierzu einen wertvollen Beitrag leisten. Entsprechende Botschaften zu vermitteln, positiv zu verstärken und sie über entsprechende Kanäle zu spielen, sehe ich als meine Berufung an."